SSV und TSG trennen sich 1:1

    Im ersten Heimspiel des Jahres trennen sich der SSV Ulm 1846 Fussball und die TSG Hoffenheim II mit 1:1.
    Viele Zuschauer strömten am Samstagnachmittag ins Donaustadion, darunter Vereine aus der Region, die sich eine Freikarte gesichert hatten.

    AUSGANGSLAGE
    Unsere Mannschaft belegte vor dem Spiel Platz drei, Hoffenheim II Platz 13.
    Beide hatten am vergangenen Wochenende Unentschieden gespielt, der SSV 1:1 in Koblenz, die TSG II 2:2 gegen die Kickers Offenbach.
    Eine Veränderung gab es im Vergleich zum Auftakt in Koblenz: Für Michael Heilig stand Nicolas Wähling in der Startformation.
    Der SSV spielte in weiß-schwarz, Hoffenheim in Lachsfarben.

    SPIELVERLAUF
    Thomas Wörle wählte eine 3-5-2-Fornation.
    In der sechsten Spielminute ließ der SSV den Gästen aus Hoffenheim nach einem Konter zu viel Platz, diese drangen in den Strafraum ein wo Andreas Ludwig platziert zur Führung in die linke untere Ecke traf.
    Der SSV ließ sich davon aber nicht beeindrucken, spielte schnell nach vorne und kam in der 11. Minute in Person von Nicolas Jann zur ersten guten Chance, Adrian Beck hatte ihn bedient.
    Dominierend ist klar der SSV Ulm 1846 Fußball, Ballbesitz und Chancenverhältnis sprechen für die Spatzen. Eine gute Gelegenheit hatte Nicolas Wähling in der 28. Minute per Kopf. Kurz darauf versuchte es Adrian Beck aus der Distanz.
    Das Geschehen spielte sich größtenteils in der Hälfte der Hoffenheimer ab und dies zahlte sich in der 40. Minute aus.
    Auf der rechten Seite setzte sich Philipp Maier durch, Robin Heußer flankte mustergültig auf den langen Pfosten wo Nicolas Wähling den Ball per Kopf über die Linie drückte.
    Zwei Minuten vor der Pause probiert es Jannik Rochelt dann noch mit einem direkten Freistoß, dieser geht aber knapp neben das Tor.

    Im zweiten Durchgang, zu dem der SSV ohne Veränderung aus der Kabine kam, zeigte sich das gleiche Bild.
    Die erste Chance hatte Adrian Beck nach 51 Minuten per Kopf. Acht Minuten später wurde er im Fünfmeterraum gerade noch so am Abschluss gehindert. Auch die anschließende Ecke wurde gefährlich.
    Danach musste allerdings Kapitän Jo Reichert verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Milan Petrovic kam für ihn in die Partie.
    Immer weiter drückte der SSV auf das zweite Tor, Nicolas Jann verzog nach 67 Minuten knapp und die Gäste konnten sich kaum mehr aus ihrer Hälfte befreien. Simon Klostermann war der nächste mit einer guten Einschussmöglichkeit, setzte seinen Abschluss aber zu hoch an.

    Es reihte sich Chance an Chance, der Ball wollte aber nicht ins Tor.
    Sechs Minuten vor dem Ende hielt dann das ganze Donaustadion den Atem an. Ein Hoffenheimer Spieler setzte im Strafraum zum Fallrückzieher an und traf den Pfosten. Den abgeprallten Ball konnten die Spatzen klären.
    Alle SSV-Möglichkeiten aufzulisten, würde den Rahmen sprengen, trotz dieser Überlegenheit und des Chancenübergewichts blieb es am Ende beim 1:1.

    FAZIT
    Ein Sieg wäre für unsere Mannschaft verdient gewesen, die Leistung stimmte nur die Verwertung der zahlreichen Möglichkeiten nicht.
    Der SSV ist weiterhin auf Platz drei angesiedelt und reist am kommenden Wochenende zum KSV Hessen Kassel.

    AUFSTELLUNG
    Ortag – Geyer, Reichert (64. Petrovic), Maier – Allgeier (59. Guarino), Rochelt,  Jann, Heußer, Beck  – Wähling (81. Benko), Klostermann (81. Harres)

    STIMMEN ZUM SPIEL 
    THOMAS WÖRLE: “Für uns ist es natürlich denkbar schlecht gelaufen. Den Konter zum 1:0 spielen sie gut zu Ende, das war die einzig wirklich gefährliche Situation in Halbzeit eins gegen uns. Alles was danach kam, war gefühlt ein Sturmlauf von uns. Mit dem Ergebnis sind wird nicht zufrieden, denn man hat gesehen, mit welch großer Energie meine Mannschaft heute das komplette Spiel angegangen ist. Es waren unheimlich viele Chancen, die wir uns herausgearbeitet haben. Die Leistung ist hoch einzuschätzen.”

    KAI HERDLING (CHEFTRAINER TSG HOFFENHEIM II): “Ich finde, es war ein sehr ordentliches Regionalligaspiel. Es ist nicht ganz so einfach, hier in Ulm zu bestehen. Wir machen durch einen Ballgewinn das Tor, dann kommt Ulm natürlich besser ins Spiel.
    Hinten raus können wir sogar das 2:1 machen. Im großen und ganzen muss ich meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Sie hat einen tollen Fight gegen eine sehr gute Mannschaft abgeliefert.”