Spatzen feiern 1:0-Heimsieg

Im ersten Heimspiel des Jahres schlägt der SSV die TSG Hoffenheim II durch ein frühes Tor von Lucas Röser mit 1:0.

AUSGANGSLAGE
Jo Reichert konnte nach seiner Verletzung wieder mitwirken und stand für Hendrik Hansen auf dem Platz, außerdem nahm Thomas Wörle nochmals zwei Änderungen im Vergleich zum 0:0 in Worms vor: Lukas Ahrend und Moritz Hannemann rückten für Philipp Maier und Dennis Chessa in die erste Elf.
Der SSV in weiß-schwarz, die Gäste in blau.

SPIELVERLAUF
Die 3.095 Zuschauer im Donaustadion sahen einen furiosen Beginn. Bereits nach drei Minuten kam Bastian Allgeier auf der rechten Seite zum flanken, bediente in der Mitte Lucas Röser der mit der ersten Aktion den 1:0-Führungstreffer erzielte.
Allgeier versuchte es drei Minuten später aus der Distanz, verfehlte aber das Tor.
Der SSV war sehr gut im Spiel und arbeitete intensiv gegen den Ball und nahm die Zweikämpfe voll an. Die Führung spielte der Wörle-Elf natürlich in die Karten und so konnte die den Fokus auf eine stabile Defensive legen.
Christian Ortag musste nach acht Minuten eingreifen, als David Ntusu Mokwa vor ihm auftauchte. Dies war jedoch die einzige gefährliche Szene der Gäste im ersten Durchgang.
Die Ballbesitzphasen waren gleichmäßig verteilt, unsere Mannschaft zeigte sich spielstark, was aber auch auf die junge TSG-Mannschaft zutrifft.
In der 33. Minute spielte Lamar Yarbrough einen tiefen Ball durch die Hoffenheimer Abwehrkette, Lucas Röser kam aber einen Schritt zu spät, sodass Noll im TSG-Tor den Ball aufnehmen konnte. Das Geschehen spielte sich größtenteils im Mittelfeld ab, nur selten tauchte eine der beiden Offensivreihen im gegnerischen Strafraum auf.

Im zweiten Durchgang verlor das Spiel etwas an Qualität und lange Zeit gab es keine nennenswerten Aktionen, die Gäste hatten nun etwas mehr Ballbesitz, allerdings in Zonen, wo keine Gefahr für das SSV-Tor bestand.
Torchancen sind in der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware. Zwischen der 60. und 70. Minute nahmen beide Trainer einige Wechsel vor und versuchten so, neue Impulse von der Bank zu bringen.
Wenn es gefährlich wurde, dann durch Standards, den besten zeigte Nick Proschwitz in der 85. Minute. Der TSG-Stürmer setzte einen Freistoß von halblinks an die Latte.
Die Schlussphase war geprägt von Hoffenheimer Bemühungen und diszipliniertem Verteidigen unserer Mannschaft, die kurz vor dem Ende bei einem Kopfball noch etwas Glück hat.

FAZIT & AUSBLICK
Am Ende ist es ein wichtiger und aufgrund der zweiten Halbzeit etwas glücklicher Sieg unserer Mannschaft, die aber auch heute wieder kaum Chancen zugelassen hat.
Nun geht es am Samstag zu RW Koblenz, der SSV führt weiterhin die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an.

AUFSTELLUNG
SSV: Ortag – Geyer, Reichert, Yarbrough – Allgeier (60. Hansen), Ludwig (81. Rühle), Ahrend, Schmidts– Hannemann (66. Maier), Jann (81. Hingerl), Röser (66. Rösch)

ZUSCHAUER
3.095 Zuschauer

STIMMEN ZUM SPIEL
Thomas Wörle: Wir freuen uns, dass wir das erste Spiel im Donaustadion gewinnen konnten, gleichzeitig wissen wir, dass es ein ganz hartes Stück Arbeit war. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die in einigen Phasen überlegen war. Wir waren gefordert, sehr intensiv zu verteidigen und das haben wir über weite Strecken gut gemacht und hatten das nötige Quäntchen Glück. Aber wir waren wieder eine Mannschaft und sind als Team auf dem Platz gestanden.“

Lucas Röser: „Was wir diese Woche besser gemacht haben, wir haben ein Tor geschossen und dadurch 1:0 gewonnen. Defensiv haben wir viel verteidigt, die Jungs aus Hoffenheim haben das sehr gut gemacht, waren sehr spielstark. Trotzdem haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, wir wollten aber natürlich offensiv mehr Akzente setzen aber im Endeffekt haben wir die drei Punkte, die waren sehr wichtig für uns.“

Jo Reichert: „Es war ein absoluter Arbeitssieg heute, wir sind super ins Spiel gestartet und haben es dann durch den Spielverlauf bis zur letzten Minute verteidigen müssen, das ist uns gut gelungen.“

Die Pressekonferenz