Am Samstag, dem 21.02.2026 treffen die Spatzen am 25. Spieltag der 3. Liga im heimischen Donaustadion auf den 1. FC Saarbrücken. Das Spiel wird um 16:30 Uhr live bei MagentaSport übertragen.
Im ersten Teil des Vorberichts haben wir uns den FCS etwas genauer angeschaut: Vorbericht Teil 1
Im zweiten Teil erfahrt ihr was die beiden Cheftrainer Pavel Dotchev und Argirios Giannikis vor dem Spiel zu sagen haben.
Stimmen 1. FC Saarbrücken
Wie Giannikis das Spiel gegen die Spatzen auch mit Blick auf eine mögliche Favoritenrolle einordnet, erklärt er so: „Es gibt keine Favoritenrolle zu vergeben im Moment. Von Endspielen sind wir weit entfernt. Bei 14 ausstehenden Spielen. Das ist ein wichtiges Spiel. Wie alle ausstehenden Spiele, wenn man die Klasse halten möchte. Es gibt drei Punkte zu vergeben. Wir werden Ulm definitiv nicht unterschätzen. Wir sind nicht in der Lage, irgendjemanden zu unterschätzen in dieser Liga. Wir haben die Verantwortung, respektvoll mit jedem Gegner umzugehen. Speziell bei einer so spielstarken Mannschaft wie Ulm. Die auch zu Hause Duisburg geschlagen hat. Da werden wir nicht auf Tricks und Spielchen reinfallen.“
Hinsichtlich seiner Erwartungen an die Partie ergänzt Giannikis: „Ich erwarte ein sehr enges Spiel, wie jedes Spiel in der 3. Liga. Sie werden alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen, genauso wie wir. Alle Spiele werden umkämpft sein bis Saisonende aus der Erfahrung heraus. Wir haben weniger Spiele zu gehen. Allein schon aufgrund der Limitierung der Spielanzahl wird es Schärfe geben. Das ist ein ganz normaler Prozess. Zwei Mannschaften, die um Punkte kämpfen, wo eine Brisanz da ist aufgrund der Tabellensituation. So ein Spiel erwarte ich.“
Stimmen SSV Ulm 1846 Fussball
Bezüglich der Niederlage gegen Aachen am vergangenen Wochenende sagt Pavel Dotchev folgendes: „Ich muss ehrlich sagen, wie ich das Spiel empfunden habe. Ich war sehr überrascht von meiner Mannschaft, dass wir so gespielt haben. Ich konnte das nicht kommen sehen. Ich sage es noch mal, die ersten vier Spiele dieses Kalenderjahr waren für mich sehr überzeugend. Ich war absolut sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind nach wie vor auf dem richtigen Weg. Ich wünsche mir und hoffe, dass das nur ein Ausrutscher war. Wir haben das Spiel viel zu kompliziert gemacht. Sachen, die wir besprochen haben, haben wir gar nicht umgesetzt. Gleichzeitig muss ich an dieser Stelle auch sagen, dass auch Alemannia Aachen viele Sachen gut gemacht hat. Sie haben genau das gemacht, was wir nicht machen wollten. Aachen hat das ausgenutzt. Die Stimmung war dementsprechend natürlich nicht gut. Aber wir müssen uns aufschütteln. Wir haben jetzt das nächste Spiel. Das Gute dabei ist, dass wir zeitnah die nächste Chance haben. Wir wollen diese Chance jetzt am Wochenende wahrnehmen.“
Über den Gegner aus Saarbrücken sagt Dotchev: „Ja, Saarbrücken jetzt mit dem neuen Trainer. Natürlich ist dann immer so ein neuer Schwung da, neue Impulse. Spieler, die nicht gespielt haben, auf einmal kriegen sie eine Chance. Oder jeder hofft, dass er eine Chance kriegt. Die spielen jetzt ein neues System. 4-2-3-1 haben sie jetzt gespielt am Wochenende gegen Stuttgart. Die hatten vorher 16 Spiele in Folge nicht gewonnen. Jetzt haben sie 2-0 gegen Stuttgart II gewonnen. Die kommen mit einem gewissen Selbstvertrauen und einem positiven Schwung zu uns. Das macht sie natürlich nicht zu einer leichten Aufgabe für uns. Die Gegner haben für mich sehr viele Einzelspieler. Sehr, sehr hohe Qualität in der Mannschaft. Warum die Ergebnisse bis jetzt nicht gestimmt haben, kann ich jetzt von der Ferne nicht sagen. Aber ich weiß, dass sie schon enorm Potenzial haben. Das ist eine Mannschaft, die auf jeden Fall aufsteigen will. Die werden es dieses Jahr wahrscheinlich nicht schaffen. Aber das ist ein sehr ambitionierter Verein. Und dementsprechend ist die Auswahl an Spielern auch qualitativ sehr, sehr hoch. Deswegen mag ich die Gegner nicht so gerne. Ich weiß, dass letztendlich wir entscheiden, ob wir gewinnen oder verlieren. Wenn wir unsere Leistung abrufen und so spielen wie die Spiele davor, dann ist unsere Chance sehr, sehr groß und sehr, sehr hoch, dass wir hier am Samstag gewinnen können.“
Zu den Fans, die am Samstag trotz schlechtem Wetter ins Donaustadion kommen sagt er: „Ich habe schon gesagt, ich wiederhole, wir müssen eine Reaktion zeigen. Wir müssen den Fans eigentlich zeigen, dass das jetzt am Wochenende gegen Aachen ein Ausrutscher war. Aber ich weiß, dass die Fans uns immer unterstützen. Und das ist ja auch nicht selbstverständlich, was sie gerade sagen, dass bei so einem Wetter, bei so einer Situation, in der wir uns befinden, dass so viele Zuschauer von uns kommen. Das ist ja alles sehr respektabel. Und wir dürfen unsere Fans nicht enttäuschen. Und wenn wir verlieren, die Frage ist, wie man verliert. Und das gegen Alemannia Aachen war nicht gut.“
Personal
Jo Reichert, Marcel Wenig, Jonas David und Dominik Martinovic fallen weiterhin, durch Langzeitverletzungen aus. Pavel Dotchev wird in den kommenden Wochen auch auf Felix Vater verzichten müssen, nachdem dieser sich im U19 Spiel gegen den HSV verletzt hat. Aleksandar Kahvić wird außerdem verletzt ausfallen und Lucas Röser wird durch seine 5. Gelbe Karte auch im Spiel am Samstag fehlen. Chris Ortag war krank und es ist noch unsicher, ob er bis Samstag wieder fit ist.
Wetter
Für Samstag sind 9 °C und bewölktes bis regnerisches Wetter vorhergesagt.
Schiedsrichter
Felix Grund
Übertragung
Das Spiel seht ihr live bei MagentaSport.
Tickets und Faninfos
Es werden knapp 9.000 Fans für das Spiel erwartet.
Tickets gibt es hier und an der Tageskasse.
Alle wichtigen Faninfos rund um das Spiel findet ihr hier
Jetzt die ganze Pressekonferenz anschauen
