1:3 beendet Ulmer Aufstiegstraum

    Mit der 3:1-Niederlage bei der SG Sonnenhof Großaspach sind die Aufstiegsträume des SSV Ulm 1846 Fussball zu Ende.

    AUSGANGSLAGE
    Für beide Teams geht es vor dem Spiel um viel: Unsere Spatzen müssen gewinnen, um am letzten Spieltag ein Finale um den Aufstieg zu haben, die SG braucht einen Sieg, um noch eine letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.
    Im Vergleich zum 0:0 gegen den TSV Steinbach Haiger gab es zwei Veränderungen in der Startformation. Für den verletzten Robin Heußer und Nicolas Wähling standen Lukas Kiefer und Nicolas Jann auf dem Feld.
    Der SSV spielte in komplett weiß, Großaspach in rot-schwarz.

    SPIELVERLAUF
    Die Gastgeber begannen mit aggressiver Spielweise, unsere Mannschaft im 4-2-3-1-System mit ruhigem Spiel und Ballkontrolle.
    Nach zwölf Minuten dann die erste Chance für den SSV, Nicolas Jann setzte von halb links zum Schuss an , dieser aber knapp über das Tor. Der SSV zieht das Spiel geduldig auf und versuchte spielerisch die SGS zu knacken. Nicolas Jann zeigte sich auf der linken Seite direkt wieder als Bereicherung für das Ulmer Spiel.
    Die Ballbesitzverhältnisse waren ausgeglichen, auch der Dorfklub spielte nach vorne und kam in der 34. Minute durch Sascha Mölders zur ersten Chance.
    Wenn beim SSV etwas ging, dann über die linke Seite, wie fünf Minuten vor der Pause, als Jann eine gute Flanke in den Strafraum schlug und Phil Harres im Fallen den Ball knapp neben das Tor setzte.
    Nur eine Minute später konnte Max Reule im Tor der Aspacher einen Kopfball auf der Linie hervorragend parieren, die beste Chance der ersten Halbzeit.
    Gegen Ende des ersten Durchgangs wurde unsere Mannschaft mutiger und erarbeitete sich Chancen. Mit dem Pausenpfiff kam Philipp Maier zu einem Kopfball, der knapp neben das Tor ging.

    Nach dem Seitenwechsel kam Fabian Benko für Phil Harres ins Spiel und bildete von nun an mit Adrian Beck die Offensive.
    Zehn Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da stimmte bei einem Freistoß der Gastgeber die Zuordnung im Ulmer Strafraum nicht und Nicolas Jühlich konnte freistehend zum 1:0 einschieben.
    Nur kurze Zeit später hatte Aspach eine weitere gute Gelegenheit.
    Rund um die 57. Minute dann eine Doppelchance für den SSV, zuerst wurde ein Schuss von Michael Heilig geblockt, der nächste Abschluss ging über das Tor. Stattdessen zeigte sich Großaspach gnadenlos effektiv. Mit der zweiten Chance köpft Dominik Salz zum 2:0 für die Hausherren ein (63.).
    Die SG war inzwischen die bessere Mannschaft, von den Spatzen kam wenig in der offensive. Es kam sogar noch dicker – in der 73. Minute war es wieder Salz, der mit dem 3:0 das Spiel entschied.
    Natürlich stemmte sich unsere Mannschaft gegen die Niederlage, es sollte am heutigen Nachmittag allerdings zu wenig Offensivgefahr vom SSV ausgehen.
    In der Nachspielzeit gelang Nicolas Wähling noch der Anschlusstreffer, welcher aber keinerlei Auswirkungen mehr hatte.

    FAZIT
    Die Leistung reichte nicht aus, um das Spiel gegen effektive Aspacher zu gewinnen und die Chance auf den Aufstieg zu wahren.
    Der SV Elversberg reichte ein 1:1 in Frankfurt um Meisterschaft und Aufstieg perfekt zu machen.
    Dennoch bleibt eine tolle Regionalligasaison unserer Mannschaft, die am nächsten Samstag mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II endet.
    In zwei Wochen haben die Spatzen außerdem noch die Chance, den wfv-Pokal zum fünften Mal in Serie zu gewinnen.
    Tolles Gespür zeigten die vielen Ulmer Fans, die die Mannschaft noch lange nach dem Spiel feierten und über die gesamte Spielzeit toll unterstützt haben.

    AUFSTELLUNG
    Heimann – Heilig, Geyer, Reichert, Allgeier – Maier, Kiefer (65. Petrovic), Jann (55. Klostermann), Beck, Rochelt – Harres (46. Benko)

    ZUSCHAUER
    1.094

    STIMMEN ZUM SPIEL
    Thomas Wörle: “Wir haben heute es heute leider nicht geschafft, dieses Spiel zu gewinnen, wobei wir in der ersten Halbzeit 2-3 richtig gute Chancen haben, wenn wir da das 1:0 machen, kann das Spiel auf unsere Seite schwappen. Dann bekommen wir durch eine Standardsituation in der zweiten Halbzeit das Tor, da war dann schon der Stecker gezogen. Dass es hinten raus so deutlich wurde, war ein ganz normaler Prozess, da wir vieles nach vorne investiert haben. Wir sind heute nicht an unser Leistungsmaximum gekommen, was wir in dieser Saison sehr oft geschafft haben und deshalb haben wir das Spiel verloren.”