Spatzen besiegen Mainzer U23 mit 3:1

Der SSV gewinnt gegen die U23 des FSV Mainz 05 mit 3:1. In einem Spiel mit orkanartigen Böen treffen Tobias Rühle, Nicolas Jann und Marcel Schmidts für die Spatzen.
Vor dem Spiel musste aufgrund des starken Windes sogar die Bandenwerbung abgebaut werden.

AUSGANGSLAGE
Vor der Partie hatte unsere Mannschaft 46 Punkte auf dem Konto, was Platz vier bedeutete. Die Gäste aus Mainz hatten zwölf Punkte weniger und standen auf Platz 11.
Nach 5 Spielen ohne Niederlage wollte unsere Mannschaft diese Serie ausbauen, die Mannschaft von Bartosch Gaul hatte wechselhafte Wochen hinter sich. Am vergangenen Wochenende siegte die U23 des FSV beim FC Astoria Walldorf mit 2:1.
Lennart Stoll fehlte aufgrund seiner 5. gelben Karte.
In der Startformation von Holger Bachthaler gab es im Vergleich zur letzten Woche drei Veränderungen:
Jonas Kehl ersetzte Lennart Stoll, für Albano Gashi spielte Burak Coban und im Tor stand nach langer Verletzungspause wieder Niclas Heimann.

SPIELVERLAUF
Die ersten Minuten waren geprägt von Ulmer Ballbesitz und schnellem Spiel nach vorn. Es war zu sehen, dass die Spatzen nach dem Sieg in Aalen auch im Heimspiel drei Punkte holen wollten.
Als nach 19 Minuten Robin Heußer den Ball Mitte der gegnerischen Hälfte eroberte und den Ball schnell auf Tobias Rühle spielte, wurde dieses Vorhaben auch zum ersten Mal mit einem Tor belohnt. Denn Rühle ließ Lasse Finn Rieß im Mainzer Tor beim Abschluss keine Chance – das 1:0!
Durch das frühe Pressing des SSV kamen die Gäste kaum aus ihrer Hälfte. Mit zunehmender Spielzeit brachte aber auch das Team von Bartosch Gaul Gefahr wie z.B. in Minute 28 als Thomas Geyer einen Schuss am 5-Meterraum abblocken musste.
Unser Team spielte teilweise die Konter nicht sauber zu Ende (35.) und Burak Coban scheitere am Schlussmann der 05er (37.). Als Tobias Rühle anschließend umgerempelt wird, war es für den Schiedsrichter zu wenig für einen Elfmeter.

Zur Halbzeit musste Jo Reichert ausgewechselt werden, für ihn kam Michael Heilig ins Spiel.
Der SSV kam besser zurück aufs Spielfeld im windigen Donaustadion und hatte bereits nach wenigen Minuten eine Großchance zum 2:0. Rühle, der einen Rückpass erlaufen konnte legte auf Jannik Rochelt ab, der aber geblockt wird und auch der anschließende Abschluss von Burak Coban fand den Weg nicht ins Tor.
Besser klappte es dann nur eine Minute später: Coban trifft aus spitzem Winkel den Pfosten, von dort aus kommt der Ball zu Nicolas Jann, der ihn mit viel Wucht und Präzision im Tor versenkt.
Auch der nächste Abschluss fand den Weg ins Tor, dieses mal war es Marcel Schmidts der sich aus 18 Metern ein Herz nahm und zum 3:0 traf. Seine Gegenspieler hatten mit einem Pass nach außen gerechnet, Schmidts überraschte jedoch mit einem gezielten Abschluss.

In der Folge verteidigten die Ulmer gut, versuchten aber auch weiterhin nach vorne zu spielen. Nach 65 Minuten legte jedoch ein Mainzer Spieler quer, sodass Routinier Stephan Fürstner in der Mitte nur noch zum Anschlusstreffer einschieben musste.
Dieser Treffer gab den Gästen nochmals Aufwind, in der Schlussphase hatte die SSV-Hintermannschaft noch die ein oder andere gefährliche Situation zu überstehen wie z.B. einen Kopfball von Suliman Mustapha.

FAZIT
Durch eine engagierte Leistung und Effektivität im Abschluss behält der SSV Ulm 1846 Fussball verdient drei Punkte im Donaustadion und hat nun 46 Zähler.
Am nächsten Samstag geht die Auswärtsreise zum Bahlinger SC.

AUFSTELLUNG
Heimann – Schmidts, Geyer, Reichert (45. Heilig), Kehl (58. Rinaldi) – Sapina, Jann, Rochelt (84. Beck), Coban (84. Higl), Heußer, Jann – Rühle (74. Gabriele)

Stimmen zum Spiel
Holger Bachthaler: „Ich glaube, dass wir insgesamt ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben noch die ein oder andere gute Umschaltsituation gehabt, wo wir noch ein Tor mehr erzielen hätten können, von daher geht der Sieg in Ordnung.“

Tobias Rühle: „Wir haben es heute abgezockt gespielt, hätten aber die Situationen noch besser ausspielen können. Wir wollen unsere Spiele gewinnen, können nur punkten, punkten, egal wie.“

Impressionen