Das hat Pavel über das Duell gegen seinen Exverein zu sagen

#ULMMSV | Vorbericht Teil 2: Stimmen vor dem Spiel

Am Sonntag, dem 01.02.2026 treffen die Spatzen am 22. Spieltag der 3. Liga im heimischen Donaustadion auf die Zebras aus Duisburg. Das Spiel wird um 13:30 Uhr live bei MagentaSport übertragen.

Im ersten Teil des Vorberichts haben wir uns den MSV etwas genauer angeschaut: Vorbericht Teil 1

Im zweiten Teil erfahrt ihr was die beiden Cheftrainer Pavel Dotchev und Dietmar Hirsch vor dem Spiel zu sagen haben. 

Stimmen MSV Duisburg
Auf die Frage, wie Dietmar Hirsch den SSV einschätz, erklärt er: „Ja, es ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die, wenn man sich die Personalien anschaut, auf dem Papier auf jeden Fall nicht dastehen sollte, müsste, wo sie jetzt stehen. Also viele gute Drittligaspieler. Es war jetzt glaube ich schon ein extremes Druckspiel in Aue. Sie haben standgehalten, haben 3 zu 0 gewonnen. Sie werden wahrscheinlich dadurch auch mehr Selbstvertrauen haben, ist ja klar. Jeder Sieg führt zu Selbstvertrauen. Aber es ist eine Mannschaft, die eigentlich auch gut geordnet steht, die viele Gegentore eher so aus Umschaltmomenten bekommt. Die eigentlich auch für eine Mannschaft, die jetzt weiter unten in der Tabelle ist, sehr mutig und sehr hoch verteidigt. Und ich glaube, dass sie das in einem Heimspiel auch machen werden. Für alles andere werden wir auch darauf vorbereitet sein. Aber das ist das, was wir so erwarten.“

Weiter erzählt er: „Und ja, ich glaube schon, dass sie jetzt nach einem 3 zu 0 auswärts in so einer Drucksituation, was ich eben gesagt habe, mit breiter Brust zu Hause auflaufen werden. Und da müssen wir schon wieder alles in die Waagschale werfen. Aber das ist eigentlich bei jedem Gegner ja so. Also es ist schon eine gute Drittligamannschaft, die, glaube ich, nicht dastehen müsste, wenn man sich allein das Personal anguckt.“

Über die Rückrunde und die Tabellenposition der Zebras sagt Cheftrainer Hirsch: „Wir wollen da maximalen Erfolg. Das ist ganz klar. Immer haben wir die gleiche Marschroute, auch mit den Jungs hier in der Mannschaft, also intern von Spiel zu Spiel zu schauen. Da sind wir sehr, sehr gut mitgefahren. Wir sind sehr gut gestartet. Das muss man sagen. Das zeigen die Ergebnisse. Das zeigen die Leistungen. Und ich habe es ja eben auf Ulmer Seite gesagt, wenn man da auswärts gewonnen hat 3-0, dann ist die Brust etwas breiter. Aber wir haben jetzt zweimal gewonnen, zweimal zu Null in der Rückrunde auch. Wir fahren auch mit sehr viel Selbstvertrauen nach Ulm, wollen dort natürlich, was ich gesagt habe, maximalen Erfolg. Und alles andere wird man dann sehen. Also wir sind echt, ich betone es immer wieder, gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu schauen. Und wir sind oben dabei und es ist ein geiles Gefühl. Und natürlich wollen wir das so lange wie möglich sein. Ist ja auch klar.“

Stimmen SSV Ulm 1846 Fussball
Auf die Frage, wie die Euphorie in der Mannschaft nach dem Aue Sieg ist, sagt Pavel Dotchev: „Ja, die Euphorie, da weiß ich nicht, ob dass das richtige Wort ist, aber das fühlt sich gut an, dieser Sieg, auf jeden Fall und für mich ist ja wichtig, dass wir jetzt am Sonntag nachlegen und wir haben jetzt nicht so viel Zeit das jetzt zu genießen oder irgendwie so jetzt zu sagen, jetzt läuft alles, weil das war nur ein Spiel, mehr nicht und es ist noch ein sehr langer Weg und Euphorie würde ich sagen, würde erst dann sein, wenn wir den Klassenerhalt geschafft haben. Jetzt ist das ja nur eine Momentaufnahme, wie gesagt, fühlt sich sehr, sehr gut an alles, aber mehr nicht und wir müssen auf jeden Fall fokussiert bleiben und wir haben schon gesehen auch selber erst in der Halbzeit, dass wir bei der ein oder anderen Situationen Glück hatten und dass wir noch nicht so weit sind, also es ist schon noch ein langer Weg.“

Wie wichtig es wäre gegen den Tabellenführer am Sonntag eine Serie zu starten beantwortet Dotchev wie folgt: „Das ist ja auch das, was ich auch schon immer gesagt habe. Erstmal habe ich gesagt, in der Rückrunde werden die Karten neu gemischt. Die Tabelle ist nicht so aussagekräftig. Die Leistungsdichte in der Liga ist auch brutal. Und natürlich kann jeder jeden in der Rückrunde schlagen. Wir haben deswegen auch eine Riesenchance, am Wochenende nachzulegen. Die Mannschaft von Duisburg ist natürlich eingespielt. Die nehmen auch diesen Schwung mit, aber die haben auch selber Druck. Die müssen unbedingt aufsteigen. Also die haben auch Druck. Ich bin dabei, dass wir uns tatsächlich befreien können, oder auf jeden Fall uns befreien, wenn wir eine Serie starten. Das muss auch das Ziel sein. Sonst würde das nicht reichen. Wenn wir einmal gewinnen, zwei, drei Mal nicht gewinnen, dann wieder gewinnen, das würde nicht reichen. Wir müssen tatsächlich eine Serie starten, dass wir auch mal Anschluss haben oder dass wir eine gute Ausgangsposition haben. Und wenn wir Fehler machen, dass wir ein bisschen Puffer haben. Wir dürfen jetzt keinen Fehler mehr machen, in unserer Tabellensituation, die wir jetzt gerade haben. Also nochmal, das Ziel muss genau das sein, eine Serie zu starten, auch wenn selber die Leistungsdichte sehr, sehr groß ist. Und das ist das, was ich ganz am Anfang gesagt habe. Wir haben keine Zeit für Euphorie. Das sind schöne Momente, aber eigentlich für Euphorie haben wir gar keine Zeit, weil wir haben keinen Grund dafür.“

Im Bezug auf das Hinspiel, das die Spatzen knapp verloren haben erklärt Dotchev: „Ich würde gar nicht jetzt so weit auf das Spiel zurückblicken wollen, weil erst mal hat sich so viel verändert und auch selber bei Duisburg, auch bei uns, Duisburg hat mit Lobinger auch einen neuen Stürmer, bei denen sich auch das Spiel dadurch automatisch ein bisschen ändert. Das wird auch für uns eine sehr, sehr schwierige Aufgabe, muss ich sagen, eine Mischung von Pressen und trotzdem auch eine gewisse Kompaktheit zu haben, weil das Problem, wo ich auch die Gefahr sehe ist, dass wenn wir hochpressen, die können mit einem langen Ball uns überspielen und ein großgewachsener Lobinger kann die Bälle gut ablegen mit schnellen Leuten über Außen und das macht sie sehr, sehr gefährlich. Wir müssen so einen Mix finden, so eine Mischung finden von Höhe und wann wir anlaufen und wie wir anlaufen. Auf so etwas kommt es auf jeden Fall an und nochmal dieses Spiel von damals nochmal zu zeigen, glaube ich, macht keinen Sinn und ich möchte auch, um ehrlich zu sein, dass wir uns mehr auf uns konzentrieren. Ich muss die Mannschaft auf jeden Fall für einige Situationen sensibilisieren, aber wichtig ist es, dass wir bei uns bleiben und auf uns gucken. Also das ist für uns eine Chance, auf jeden Fall. Favoritenrolle ist für mich ganz klar verteilt, brauchen wir gar nicht darüber reden, aber ich sehe für uns eine Riesenchance am Sonntag hier auch nachzulegen.“

Personal
Jo Reichert, Marcel Wenig, Jonas David und Dominik Martinovic fallen weiterhin, durch Langzeitverletzungen aus. Sadin Crnovršanin und Julian Etse sind noch angeschlagen und werden gegen die Zebras nicht dabei sein.

Wetter
Für Samstag sind 1 °C und bewölktes bis regnerisches Wetter vorhergesagt.

Schiedsrichter
Sebastian Hilsberg

Übertragung
Das Spiel seht ihr live bei MagentaSport.

Tickets und Faninfos
Es werden knapp 9.500 Fans für das Spiel erwartet.

Tickets gibt es hier und an der Tageskasse.

Alle wichtigen Faninfos rund um das Spiel findet ihr hier

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