Die intensive Sommervorbereitung liegt hinter den Nachwuchsteams des SSV Ulm 1846 Fussball. Nach mehreren Wochen mit schweißtreibenden Trainingseinheiten, Testspielen und vielen wertvollen Eindrücken richten die U19 und U17 den Fokus nun auf den Pflichtspielstart im Pokal und in der DFB-Nachwuchsliga.
„Wir haben sehr gut gearbeitet“
Auf U19 wartet bereits am Wochenende ein echter Gradmesser. In der ersten Runde des DFB-Pokals ist die Mannschaft von Timo Wenzel am Samstag um 16:00 Uhr zu Gast beim Karlsruher SC.
Der Cheftrainer zeigt sich mit der Vorbereitung zufrieden: „Wir haben sehr gut gearbeitet und im konditionellen Bereich ordentlich draufgelegt, eine gewisse Fitness ist für mich sehr wichtig.“
Fünf Testspiele hat das Team absolviert, keines davon verloren. Für Wenzel sind die Ergebnisse jedoch zweitrangig. Hinzu kommt ein interner Test gegen die Profimannschaft zu Beginn der Woche.
Timo Wenzel bescheinigt seinen Schützlingen eine gute Weiterentwicklung sowie ein gutes Teamgefüge.
Nun liegt der Fokus auf dem KSC, der die letzte Saison auf Platz drei der Gruppe B abgeschlossen hatte.
„Ich erwarte ein sehr schweres Spiel in Karlsruhe, wir haben dennoch das Ziel, in die zweite Runde einzuziehen“, so Wenzel.
Mit David Idt und Tobias Leyhr musste die U19 zwei Ausfälle in der Vorbereitung verkraften, letzterer zog sich in einem Testspiel einen Kreuzbandriss zu. „Das hat uns sehr getroffen, er ist ein wichtiger Spieler“, sagt sein Trainer über Lehyr.
Eine Woche nach dem Pokalspiel muss das Team in der DFB-Nachwuchsliga antreten. Wieder geht es nach Baden, dann aber zur TSG Hoffenheim.
Mit dem amtierenden Deutschen Meister wartet auch hier gleich eine sehr große Herausforderung auf die Spatzen.
„Wir haben Bock drauf, uns mit den Besten zu messen“
Eine Woche länger Zeit hat die U17, die ebenfalls am 08.08. in die DFB-Nachwuchsliga startet.
Zuvor bestreitet die Mannschaft von Trainer Alex Käs noch zwei Testspiele beim FC Memmingen und gegen den 1. FC Sonthofen. Alle bisherigen Kräftemessen in der Vorbereitung wurden gewonnen, nicht nur deshalb ist Käs mit den letzten Wochen sehr zufrieden: „Wir sind schneller in unsere Abläufe gekommen, als im letzten Jahr und bringen die Intensität auf den Platz, die wir sehen wollen. Sowohl die Ergebnisse als auch die Art und Weise waren positiv.“
Dies wollen die Jungs auch in das erste Pflichtspiel übertragen. Alex Käs zählt den Club zu den Favoriten in seiner Gruppe. Auf sieben bayerische Vereine treffen die Spatzen als einziger Vertreter aus Baden-Württemberg.
„Wir haben Bock drauf, uns mit den Besten zu messen, sagt Käs, der noch an ein paar Stellschrauben drehen möchte.
Nach dem Auftakt in Nürnberg ist eine Woche später der FC Augsburg zu Gast in Ulm.
